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In die Regierungszeit Christian
VII. (*1749, +1808) fiel der Bau des Eiderkanals
und der Kanalpackhäuser in
Holtenau, Rendsburg und Tönning. Und auch die Aufhebung der Leibeigenschaft erfolgte in
dieser Zeit. Als junger Mann reiste Christian inkognito als Prinz
von Travethal
durch Nordeuropa und versuchte so
Kontakt zum einfachen Volk zu finden.
Mit dem Jahren litt er zunehmend unter einer Geisteskrankheit und immer weniger in der Lage, selbst das Königreich zu regieren. Nach seinem Tod 1808 verblieb sein Leichnam in Rendsburg und wurde erst nach dem Kieler Frieden1 von 1814 per Schiff von Rendsburg über Holtenau nach Roskilde gebracht, wo sein Sarkophag in der dortigen Domkirche aufgebahrt wurde.
Die Regierungszeit von Christian VII. war für die Herzogtümer Schleswig und Holstein und somit auch für Kiel durchaus auch positiv. Der Bau des Eiderkanals, die Aufhebung der Leibeigenschaft und weitere Reformen sowie die Förderung von Kunst und Wissenschaft gehören dazu. Es lohnt sich, sich mit der Zeit einmal näher zu beschäftigen, in der Kiel Teil des dänischen Gesamtstaates war.2
Siehe auch:
© Bert Morio — Zuletzt geändert: 04-11-2017
Siehe auch Kosakenwinter
. ↩
Friedemann Prose, Juli 2013. ↩