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Schiffercafé
Nachdem der ehemalige Holtenauer Schiffsausrüster Hermann Tiessen seinen Betrieb
verkauft hatte und die Nachfolgefirma Praetorius
den Betrieb am Holtenauer Tiessenkai
geschlossen hatte, entstand in den weitgehend erhaltenen Räumen
des Schiffsausrüstergeschäftes
das urige Schiffercafé
.
Abb.:
Das Schiffercafé am Tiessenkai.
Inzwischen ist es wohl das mit weitem Abstand beliebteste
Ausflugsziel in Holtenau, wenn man als Landratte
maritimes
Flair schnuppern möchte.
Das alte Kontorhaus steht unter Denkmalschutz. Und Teile der alten Ladeneinrichtung sind noch erhalten. Etwa das meterhohe, dunkelgrüne Wandregal mit den vielen Schubladen. An der Decke hängen Fischernetze und Taue, Beschläge und Petroleumlampen. Früher wurde hier alles verkauft, was man an Bord brauchen konnte. 5000 verschiedene Artikel. Ein Tante-Emma-Laden für Seeleute. Und jeder Matrose, der regelmäßig nach Kiel kam, kannte Tiessen, den Schiffsausrüster.1
Siehe auch:
© Bert Morio 2016 — Zuletzt geändert: 28-06-2019
SPIEGEL-Online: Klein Argentinien an der Förde, 31.01.2012. ↩