Holtenauer Geschichte

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Schiffsausrüster Karl Grammerstorf

Karl Grammerstorf kam im Jahr 1908 nach Kiel und wurde, nachdem er sich von unten hoch gearbeitet hatte, schließlich Manager der "Kieler Kohlen Großhandels GmbH" (KKG), dessen Hauptaufgabe es war, die Schiffe mit Kohle zu versorgen.

Nachdem er die KKG verlassen hatte, arbeitete Grammerstorf als Schiffsmakler, wobei er in erster Linie den Eisenarz-Transport von Skandinavien in die Weser- und Emshäfen organisierte. Er eröffnete neben einer Firma für Schiffstransporte auch noch eigene Lagerhäuser. Zudem betreib er Schleppdampfer und Leichter.

Flagge

Die 1914 gegründete Schiffsmakler-Firma hatte ihren Sitz auf den Alten Holtenauer Schleusen; seit 1924 auf der Neuen Schleuse. Die Maklertätigkeit wurde bald durch eine eigene Schuten- und Schleppschifffahrt ergänzt. 1920 wurden zusammen mit der "Neuen Dampfer Compagnie Kiel" drei Dampfer in Schlepper umgerüstet. 1926 wurde der erste Frachter übernommen. Bei einem der letzten Bombenangriffe auf die Holtenauer Schleusen wurde der Bruder des Firmengründers getötet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte der Dampfer “Bruno Grammerstorf” zu den wenigen größeren Schiffen, die man Deutschland beließ. 1964 wurde die Firma aufgeteilt in  die Karl Grammerstorf Kiel-Kanal GmbH und die Karl Grammerstorf-Schiffahrts GmbH.

Siehe auch:

© Bert Morio 2016.