Holtenauer Geschichte

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Gemeindevorsteher Ewald Wendenburg

Letzter Gemeindevorsteher Holtenaus war Ewald Wendenburg (*1883; †1959), der sein Amt von 1915 bis 1922 ausübte. Von 1922-24 war Wendenburg Stadtverordneter, dann bis zu seiner Absetzung durch die Nazis Bürgermeister auf Langeoog und in Heringsdorf. Er war später als Wirtschaftsdezernent für die geplante Erweiterung des Kaiser-Wilhelm-Kanals in Kiel tätig.

Nach dem Zweiten Weltkrieg im August 1945 wurde der als unbelastet eingestufte Wendenburg – obwohl bereits im Ruhestand – von den Briten mit den Bürger­meister­geschäften von Eckernförde betraut, wo er schließlich auch bis 1952 als hauptamtlicher B├╝rgermeister tätig war. Er starb 1959 in Holtenau. Frau Wendenburg war eine geborene Grimm.

Der letzte Holtenauer Gemeindevorsteher verhandelte mit der Stadt Kiel die Eingemeindung der freien Landgemeinde Holtenau aus, die schließlich 1922 vollzogen wurde — sehr zum Mißfallen vieler Holtenauer, die sich an die Stadt Kiel unter Wert verkauft fühlten.

Ihm zu Ehren wurde die spätere Schwester-Therese-Straße als Wendenburgstraße benannt, in der sich auch während des Zweiten Weltkrieges der Wendenburg-Bunker befand.

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© Bert Morio 2016.