Holtenauer Geschichte

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Johann-Sump-Straße

Die Johann-Sump-Straße trug früher den Namen Hohe Straße. Benannt wurde sie nach Johann Sump, der Ländereien an der Einmündung der Levensau in die Kieler Förde besaß. Diese mußte er bereits beim Bau des Eiderkanals verkaufen1. Sump zog dann in die Gravensteiner Straße. Bekannt wurde er in Holtenau auch durch eine von ihm im Jahr 1898 ins Leben gerufene Stiftung für Witwen und Waisen über 10.000 Mark, die zu Weihnachten an Bedürftige Geld verteilte. Sump war zudem norwegischer Konsul. Sump entstammte einer zwischen dem Kanal und der Knorrstraße ansässigen Bauernsippe.

Kate Jöns Abb.: Kate Jöns.

An der Stelle, an der heute eine Treppen von der Johann-Sump-Straße zur Kanalstraße führt, befand sich früher eine im Jahr 1780 erbaute Kate. Besitzer waren unter anderem der Kanalsteurer Jöns und Herr Gügel. Da die Kate schließlich nicht mehr zu sanieren war, wurde sie abgerissen.

Einzelne Häuser

Johann-Sump-Straße 11 Abb.: Das Haus Johann-Sump-Straße 11.

Siehe auch:

© Bert Morio 2016.


  1. Diese INformation kann so zeitlich nicht stimmen, wurde der Eiderkanal doch bereits hundert Jahre zuvor erbaut. Muß ich noch mal überprüfen!