Holtenauer Geschichte

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Getreidesilos am Nordhafen

Nachdem die Stadt Kiel infolge des verlorenen Ersten Weltkrieges und der damit einher gehenden drastischen Verkleinerung der Marine in große ökonomische Schwierigkeiten geraten war, suchte man händeringend nach neuen Einnahmequellen. Da die meisten Grundstücke rund um die Kieler Förde bereits anderweitig belegt waren, ergaben sich nur im Bereich des Kaiser-Wilhelm-Kanals und nördlich von Holtenau Perspektiven.

Getreidesilo Abb.: Das alte Getreidesilo am Nordhafen vor der Prinz-Heinrich-Brücke. Links die Villa Hoheneck. Im Hintergrund Holtenau.

Voraussetzung war natürlich die Eingemeindung der Stadtteile nördlich des Kanals, die dann im Jahr 1922 für die Gemeinden Holtenau, Pries und Friedrichsort vollzogen wurde. Neben neuen Gewerbegebieten am Nordhafen wurde auch versucht, am Voßbrook Gewerbe anzusiedeln.

Getreidesilo Abb.: Im Hintergrund der alte Kanalverlauf, bei dem der Kaiser-Wilhelm-Kanal einen etwas nach Norden reichenden Bogen macht.

Blick auf den Nordhafen Abb.: Der Nordhafen und die Prinz-Heinrich-Brücke aus der Luft. Oben rechts der Marineschießstand Holtenau.

Explosion des Getreidesilos Abb.: Explosion des Getreidesilos. [Magnussen, Friedrich (1914-1987)-(CC BY-SA 3.0 DE)]

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© Bert Morio 2017 — Zuletzt geändert: 15-09-2017 13:15