Stegelhörn
Die Steckendammsau war in früheren
Zeiten die nordöstliche Grenze zwischen dem zu Holtenau gehörenden
Schusterkrug und
Pries-Friedrichstort. Sie fließt bei Dorf
Pries entspringend von Norden her durch ein weites Tal und
mündet bei Stegelhörn
in die Kieler Förde. Die
Steckendammsau mündete bis 1900 mehrarmig in die Stickenhörner
(Stegelhörner) Bucht und war nur mit Hilfe von Trittsteinen und
Bohlen zu überqueren. Da man diese Art der Überquerung auch Stegel
nannte, leitet sich davon der Name Stegelhörn
ab.
Abb.: Die
Steckendammsau. [© Gisela
Heinrich]
Über die an der Einmündung der Steckendammsau in die Friedrichsorter Bucht gelegenen Trittsteine konnten auch Pferdewagen fahren, bei Hochwasser jedoch mußte der Umweg über Stift genommen werden.
Abb.: Die Stickenhörner Bucht von der Halbinsel
Voßbrook aus gesehen (© Bert Morio 2023).Südlich der Steckendammsau schloß sich eine lange Bucht mit Strand und Steilküste an. Hier lag auch
der Wald Voßbrook, der einen Teil
jeden Waldgebietes bildete, das in früheren Zeiten die gesamte
Kieler Förde umschloß. Im Bereich der Au wurde 1823 die Armenkate
Donaschloß
errichtet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde
hier auch als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme die Stickenhörner Mole gebaut.
© Bert Morio 2026 — Zuletzt geändert: 18.04.2026