Holtenauer Geschichte

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Die Halbinsel Voßbrook

Die Halbinsel Voßbrook wurde 1913 bis 1914 aus Abraum der ersten Kanalerweiterung vom Wald Voßbrook aus mit einer Größe von 300 mal 400 Metern aufgeschüttet. Den Strand vor dem Wald Voßbrook hatte die Marine bereit im Jahr 1889 erworben. Es wurden dort eine Flugzeughalle und eine Rollbahn für den Seeflugplatz Holtenau errichtet. Hier waren dann während des Ersten Weltkrieges die Marineflieger — damals noch Seeflieger genannt — stationiert.

Die Halbinsel Voßbrook
        1926Abb.: Die Halbinsel Voßbrook im Jahr 1926 von Osten her gesehen. Unten rechts ragt die Stickenhörner Mole in das Bild hinein.

Südlich an die Halbinsel grenzten die Ablaufbahnen für die Wasserflugzeuge, das heißt die Rampen, auf denen die Flugzeuge in das Wasser rollen können. Nachdem das gesamte Gelände des Holtenauer Unterlandes über Jahrzehnte gesperrt war, kann man es seit einigen Jahren wieder zu Fuß oder per Fahrrad erkunden.

Die Halbinsel VoßbrookAbb.: Die Halbinsel Voßbrook von Süden aus gesehen. Im Vordergrund eine Ablaufbahn.

Siehe auch:


© Bert Morio 2026 — Zuletzt geändert: 18.04.2026