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Das Gelände des Seefliegerhorstes in Holtenau besteht aus dem so genannten Oberland oberhalb des Steilhanges und dem Unterland, d. h. dem Gelände zwischen dem Steilhang und der Kieler Förde östlich des Landflugplatzes. Die Fläche des Unterlandes beträgt ca. 80 Hektar. Anfang 2009 waren hier noch 728 Soldatinnen und Soldaten sowie 199 zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Abb.:
Das Unterland um 1960. Oben links der Sportplatz und die
Offiziershäuser. Vor dem Leuchtturmhügel
existiert noch eine rechts ansehnliche Dampferbrücke.
Abb.: Der Leuchtturm vor dem
Unterland. [Magnussen, Friedrich (1914-1987)-(CC BY-SA 3.0 DE)]
Bereits im Jahr 2003 beschäftigte sich der Holtenauer Arbeitskreis PRO HOLTENAU mit der Zukunft des Unterlandes. Hier einer der damals veröffentlichten Texte:
Weiterhin beschäftigte sich der Arbeitskreis PROHOLTENAU bereits im Jahr 2004 mit der Möglichkeit, hier eine Bundesgartenschau durchzuführen:
Am 11. September 2023 kam es auf dem Unterland zu einer spektakulären Geiselnahme einer 29jährigen Frau aus Rendsburg, die nach Holtenau verschleppt worden war.
Nachdem sich die Bedrohungslage seit den 1990er Jahren wieder um 180 Grad gedreht hat, sucht die Bundeswehr als Antwort auf die Vollinvasion Russlands in der Ukraine wieder neue Flächen bzw. versucht, alte Flächen, wie ihr ehemaliges Gelände am Holtenauer Voßbrook, zurück zu erwerben.
Nach nur wenige Monate langen Verhandlungen, scheinen sich
inzwischen die Bundeswehr und die Stadt Kiel einig über einen
Rückkauf der Flächen. Für die Bundeswehr ist das Gelände
ausgesprochen attraktiv, da es im vergangenen Jahrzehnt außer der
Unterbringung von Asylanten kaum Veränderungen auf dem Gelände
gab und weiterhin wichtige Voraussetzungen wie insbesondere, der
Gleisanschluss und der Plüschow-Hafen vorhanden sind.
Siehe auch:
© Bert Morio 2026 — Zuletzt geändert: 29.03.2026