Holtenauer Geschichte

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Bauernstelle Hammerich

Das Hauptgebäude der Bauernstelle der Familie Hammerich — der Hammerichsche Hof, ein Fachhallenhaus — gilt mit einer Datierung von 1589 als der älteste Profanbau der Stadt Kiel. Die Bauernstelle auf dem Grundstück Richthofenstraße Nr. 53 beinhaltete auch den Dorfbrunnen. Seit dem Sieg über Frankreich im Krieg von 1870/71 befindet sich hier eine so genannte Friedenseiche.

Das zweite Fachhallenhaus in Holtenau gehörte zur Bauernstelle Schacht und lag nur wenige Meter weiter westlich am Ort des heutigen Supermarkts (Sky-Markt).

Fachhallenhaus Hammerich Abb.: Bauernstelle Hammerich in der Richthofenstraße.

Die Familie Hammerich stellte auch die Holtenauer Bauernvogte, die die Bauern gegenüber der Gutsherrschaft auf Seekamp vertraten. Später auch Gemeindevertreter und -vorsteher. Jacob Hammerich war Bürgervorsteher der preußischen Landgemeinde Holtenau.

Geschichte der Bauernstelle

Vollhufner Hirnrich Horn, im Jahr 1741 Bauernvogt1 und Leibeigener des Gutes Seekamp. 1788–1816 Otto Hinrich Bandholt , der als Freier die Hufe für 476 Reichstaler übernahm. 1854 Jacob Hinrich Friedrich Hammerich übernahm die Hufe als Ehemann der Catharina Horn. 1956 Hans Hammerich, Resthufe2 mit 8 ha. Bis 1993 wurden hier noch landwirtschaftliche Produkte direkt in der großen Halle verkauft.

Das Haus ist inzwischen verkauft und wurde vollständig renoviert. Hier befand sich in früheren Zeiten auch der Dorfbrunnen. Das Haus Richthofenstraße Nr. 55 an der Ecke zur Apenrader Straße war das frühere Tagelöhnerhaus der Hammerichschen Bauernstelle. Später kam dieses Haus in den Besitz der Kirche und beherbergte unter anderem auch die Holtenauer Kirchendiener.

Altenteilerkate Hammerich

Das Anwesen befand sich Ecke Richthofenstraße - Apenrader Straße. Zum Bau der Apenrader Straße wurde es durchtrennt. Es wurde von Frau Blank bewohnt.

Siehe auch:

© Bert Morio 2016 - Zuletzt geändert: 04-12-2016 08:33


  1. = Dorfvorsteher. 

  2. siehe Hufner