Holtenauer Geschichte

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Friedhof Holtenau

Der Holtenauer Friedhof, der direkt an der Dankeskirche liegt, wurde 28.11.1899 durch Pastor Wilhelm Julius Hellwag eingeweiht. Der Friedhof wurde 1923 erweitert und hat heute eine Größe von 3,7 Hektar. Vor der Schaffung des Friedhofes beerdigten die Holtenauer ihre Toten in der Regel in Dänischenhagen. Am Friedhof befinden sich auch noch die letzten Reste des ehemaligen Waldes Voßbrook, der auch Krähenwald genannt wird.

Kriegergedächtnisstätte Abb.: Die Kriegergedächtnisstätte, eine Anlage für die Holtenauer Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Sie wurde nördlich der Dankeskirche angelegt.

Der Friedhof liegt nördlich der Dankeskirche und beherbergt auf seiner Westseite auf beiden Seiten eines breiteren Weges im Rasen liegende Gedenksteine für die Holtenauer Gefallenen des Ersten Weltkrieges (die so genannte Kriegergedächtnisstätte). Diese Steine jeweils mit dem Namen eines gefallenen Soldaten befinden sich angeordnet hinter Steinen, die die großen Kriegsschauplätze des Ersten Weltkrieges bezeichnen wie beispielsweise Somme, Marne, aber auch auf See oder Osten.

Am nördlichen Ende dieser Anlage befindet sich Obelisk mit der Inschrift Unseren Gefallenen 1914-1918. Weiterhin gibt es eine Gedenktafel des TuS Holtenau für die in diesem Krieg gefallenen Mitglieder. 

Leider sind vor allem die Steine mit den Namen der Schlachtfelder nur noch schwer zu entziffern, so daß sie eigentlich nur jemand, der Kenntnisse über den Ersten Weltkrieg besitzt, erraten kann.

Sieben Findlinge mit den Jahreszahlen 1939 bis 1945 symbolisieren die Jahre des Zweiten Weltkrieges, ein Holzkreuz ruft zum Gedenken an die Unbekannten Toten des Krieges auf. Der Vergleich beider Stätten macht dem Besucher sehr deutlich, wie sehr sich die Sichtweisen über die verlorenen Kriege verändert haben.

Aktuelle Bilder

Einige aktuelle Bilder vom Holtenauer Friedhof:

Gefallenendenkmal Erster Weltkrieg Abb.: Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Blick Richtung Dankeskirche. Rechts sieht man die Steine für die einzelnen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Auf dem Obelisken findet sich die folgende Inschrift:

"Unseren Gefallenen
1914 - 1918
Das Kirchspiel
Holtenau
Treue um Treue"

Kriegergedächtnisstätte Abb.: Die "Kriegergedächtnisstätte". Blick Richtung Dankeskirche.

Denkmal Zweiter Weltkrieg Abb.: Das in seiner Erscheinung viel weniger parthetisch gestaltete Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges. Jeder der um das Kreuz aufgestellten 7 Findlinge steht für ein Kriegsjahr.

Siehe auch:

© Bert Morio 2017 — Zuletzt geändert: 05-10-2017 06:30