Holtenauer Geschichte

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Der Steinplatz

Den Steinplatz nennt man jenen Platz am Toten Arm, auf dem die Wasserbauer ihre Materialien lagern.  Vor 1910 befand sich hier ein Kohlenhof. Später gab es auf diesem Gelände einen privaten Schießstand für Klein­kaliber­gewehre des Holtenauer Klein-Kaliber-Schützenvereins, der von dem Klempner Hugo Lucht betrieben wurde, und mehrere Gewerbebetriebe.

Kleinkaliberschießstand Abb.: Der Kleinkaliberschießstand am Steinplatz am Toten Arm. Er befand sich nahe der Anlegestelle der Kanalfähre.

Die hier ansässigen Gewerbebetriebe waren unter anderem die Tischlerei Petersen, später Tischlerei Schönhofen, schließlich auch der zweite Mann meiner Großmutter Otto Burkhardt, der Tischler- und Bootsbaumeister von Beruf war und hier nach dem Zweiten Weltkrieg auch hölzerne Fischerboote baute. In den schlechten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier auch Kleingärten zur Selbstversorgung angelegt. Vor einigen Jahren wurde ein Teil des Platzes zu einem Parkplatz umgebaut um die schwierige Parksituation am Tiessenkai zu entlasten.

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© Bert Morio 2017 — Zuletzt geändert: 17-10-2017 18:40