Holtenauer Geschichte

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Der Steinplatz

Steinplatz nennt man jenen Platz am Toten Arm, auf dem die Wasserbauer ihre Materialien lagern.  Vor 1910 befand sich hier ein Kohlenhof. Später gab es auf diesem Gelände sowohl einen privaten “Schießstand” für Klein­kaliber­gewehre des "Holtenauer Klein-Kaliber-Schützenvereins", der vom Klempner Hugo Lucht betrieben wurde, als auch Gewerbebetriebe.

Kleinkaliberschießstand Abb.: Der Kleinkaliberschießstand am Steinplatz. Er befand sich nahe der Kanalfähre.

Die Gewerbebetriebe waren unter anderem die "Tischlerei Petersen", später "Tischlerei Schönhofen", schließlich auch der zweite Mann meiner Großmutter Otto Burkhardt, der Tischler- und Bootsbaumeister von Beruf war und hier nach dem Zweiten Weltkrieg auch hölzerne Fischerboote baute. In den schlechten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg wurden hier Kleingärten angelegt.

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© Bert Morio 2016.